Nach Insolvenz:Kommunen fordern von Greenshill Geld zurück

Von Reuters, Frankfurt

Nach dem Zusammenbruch der Bremer Greensill Bank wollen zahlreiche Kommunen ihr dort angelegtes Geld zurückholen. Insgesamt 17 Gemeinden und Städte aus Deutschland lassen sich beim Insolvenzverfahren gemeinsam von Rechtsanwälten vertreten, wie die Stadt Monheim, eine der Hauptgeschädigten, am Donnerstag mitteilte. Sie wollen 145 Millionen Euro aus der Insolvenzmasse zurückholen. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann sagte, man prüfe Schadenersatzansprüche und eine Haftung von Maklern und Vermittlern. Monheim hat bei der Greensill Bank 38 Millionen Euro angelegt. Der Interessensgemeinschaft gehören auch Kommunen wie Osnabrück, Puchheim, Hanau und Wiesbaden an. Städte, Gemeinden und Gebietskörperschaften haben bei der Greensill Bank etwa eine halbe Milliarde Euro angelegt.

© SZ vom 07.05.2021
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