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Mynaric geht an die Börse:Signale aus dem All

„Wir reden hier über einen der größten Zukunftsmärkte überhaupt.“ Wolfram Peschko

(Foto: OH)

Wolfram Peschko bringt die Laserkommunikations-Firma Mynaric an die Börse. Das Unternehmen will von neuen Hochgeschwindigkeitsnetzen rund um den Globus profiteren.

Von Dieter Sürig

Wenn Wolfram Peschko zeigen will, wie groß der Bedarf bei der Datenübertragung geworden ist, dann spricht er gerne über die Zeit der Mondlandungen. Ende der Sechzigerjahre haben die Astronauten mit einer Datenrate von einem Kilobit pro Sekunde kommuniziert. Ein paar Steuersignale, ein bisschen Sprechfunk - das war's. Heute ist in der Kommunikationsbranche von zehn Gigabit pro Sekunde die Rede - zehn Millionen Mal mehr Daten als vor 50 Jahren. "Die klassischen Strukturen spielen sich im Megabitbereich ab, deswegen gibt es zunehmend Probleme wegen der Datenmenge", sagt Peschko. Das mag für Privathaushalte mit einer Internetrate von 50 oder 100 Megabit pro Sekunde reichen, für die Industrie ist das viel zu wenig.

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