Muttermilch:Auf Pump

Lesezeit: 9 min

Muttermilch: undefined
(Foto: Illustration: Monica Ramos)

Viele Frauen wollen stillen - aber auch arbeiten gehen. Eine kleine Firma lebt davon, dieses globale Problem zu lösen. Über das Geschäft mit Brustpumpen und Muttermilchbanken.

Von Rainer Stadler, SZ-Magazin

Die neue Pumpe von Medela, die im Januar 2017 auf den Markt kommt, richtet sich an junge Frauen, die mit dem Smartphone aufgewachsen sind wie mit der Muttermilch. Sie können mit dem Modell "Sonata" und der zugehörigen App jederzeit prüfen, wie viel sie wann abgepumpt haben, wann das Baby zuletzt gestillt und gewickelt wurde, wie viel es getrunken hat. Die neue Pumpe pumpt nicht nur, sie sammelt auch Daten. Die moderne Mutter, erklärt der Medela-Chef Daniel Frutig, sei es gewohnt, sehr viel zu messen. "Sie will Informationen: Wie viel jogge ich, wie viel stille ich?" Genauso wichtig sei ihr das "Look and Feel", weshalb Medela namhafte Industriedesigner an die neue Pumpe gelassen hat. Denn bisher haben die Geräte eher das "Look and Feel" eines Handstaubsaugers. "Wir brauchen fancy Produkte!", sagt Frutig in fröhlichem Schweizerdenglisch: schicke Produkte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
"Die vierte Gewalt"
Die möchten reden
Magersucht
Essstörungen
Ausgehungert
Krieg in der Ukraine
"Es gibt null Argumente, warum man der Ukraine keine Waffen liefern sollte"
Liz Truss als Boxkämpferin auf einem Wandgemälde in Belfast
Großbritannien
Wie eine Fünfjährige, die gerade gegen eine Tür gelaufen ist
Sports fans sitting at bar in pub drinking beer; Leber / Interview / SZ-Magazin /Gesundheit / Lohse
Gesundheit
»Wer regelmäßig zwei oder drei Bier trinkt, kann alkoholkrank sein«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB