MeinungMunich ReDie Versicherer retten die Welt nicht

Kommentar von Herbert Fromme, Köln

Lesezeit: 2 Min.

Logo der Munich Re am Haupteingang des Verwaltungsgebäudes in München-Schwabing. Der Rückversicherer ist vor dem Druck von republikanischen Politikern in den USA eingeknickt.
Logo der Munich Re am Haupteingang des Verwaltungsgebäudes in München-Schwabing. Der Rückversicherer ist vor dem Druck von republikanischen Politikern in den USA eingeknickt. Peter Kneffel/dpa

Die Munich Re meldet Höchstschäden durch Naturkatastrophen für die Branche. Gleichzeitig tritt sie aus globalen Klimainitiativen von Finanzunternehmen aus. Klingt widersprüchlich, passt aber zusammen.

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Das hat absurde Züge. Vor sechs Wochen verließ die Munich Re eine Reihe wichtiger internationaler Klimainitiativen der Finanzwirtschaft. Am Dienstag gab der weltgrößte Rückversicherer die Zahlen für die weltweiten Katastrophenschäden im ersten Halbjahr bekannt. Alle Versicherer zusammen mussten 80 Milliarden Dollar zahlen. Das ist fast doppelt so viel wie die durchschnittliche Schadenlast in den ersten sechs Monaten der vergangenen zehn Jahre. Die Klimaveränderung spielt dabei eine große Rolle. Hauptgrund für den Anstieg im Jahr 2025 waren die Waldbrände in Kalifornien.

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