VersicherungenWas die Munich Re dem Vatikan voraushat

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Vor einem Bürogebäude der Munich Re in München steht eine übergroße Figur, der „Walking Man“ des US-amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky.
Vor einem Bürogebäude der Munich Re in München steht eine übergroße Figur, der „Walking Man“ des US-amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky. (Foto: Thomas Vonier/picture alliance / SZ Photo)

Erst seit drei Wochen ist der neue Konzernchef Christoph Jurecka im Amt, schon steht er unter Druck. Das liegt an der unsicheren Welt, aber auch an vielen internen Problemen.

Von Caspar Busse und Friederike Krieger

Kein Zweifel, sowohl die Münchener Rück als auch die katholische Kirche gelten als eher konservativ und denken ziemlich langfristig. Was die personelle Kontinuität angeht, liegt der Versicherer sogar vorne: Im Vatikan gab es seit 1880 elf Päpste. Christoph Jurecka ist in diesem Zeitraum dagegen erst der zehnte Vorstandsvorsitzende des Versicherungskonzerns, der vor 146 Jahren in München gegründet wurde und der sich inzwischen ganz offiziell Munich Re nennt.  Anfang Januar folgte er an der Konzernspitze auf Joachim Wenning, und er ist als promovierter Physiker der erste Naturwissenschaftler in diesem Amt. „Es war schon ein besonderer Jahreswechsel für mich“, sagt der 51-Jährige.

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