MeinungWasserknappheitNehmt endlich die großen Wasserschlucker in die Pflicht

Kommentar von Uwe Ritzer, München

Lesezeit: 2 Min.

Felder werden gewässert, auch wenn die Vorräte knapp sind, wie hier in Baden Württemberg.
Felder werden gewässert, auch wenn die Vorräte knapp sind, wie hier in Baden Württemberg. Daniel Kubirski/IMAGO

Immer mehr Städte machen ihren Einwohnern Vorschriften, wie sie Wasser sparen sollen. An die großen Verbraucher aus Industrie und Landwirtschaft traut sich aber niemand ran.

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Nun also auch München. Erstmals in ihrer Geschichte verbietet die Millionenstadt Bürgerinnen und Bürgern, ihren Rasen zu gießen, private Pools zu befüllen, Terrassen, Wege oder Wände mit Hochdruckreinigern abzustrahlen oder Wasser aus Flüssen, Bächen und Seen zu pumpen. Andernfalls drohen Bußgelder bis zu 50 000 Euro. Fast ein Viertel der deutschen Landkreise und kreisfreien Städte haben solche „Wassernutzungsbeschränkungen“ erlassen, wie es im Bürokratendeutsch heißt. Und es dürften noch mehr werden. Die Erkenntnis aus alledem: Deutschland steuert auf einen Wassernotstand zu.

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