Für Alexandra Novakovic ist klar: „Es muss sich einfach etwas ändern.“ Zum Beispiel in Sachen Wertschätzung. Es kommt ja fast jeden Tag vor, dass ihr Fahrgäste am Bahnsteig den Mittelfinger zeigen, wenn sie ein kleines bisschen zu spät ist. Das Gleiche passiert, wenn Novakovic die Türen schließt, obwohl gerade noch jemand angerannt kommt. Geschrei, Mittelfinger. Aber was soll sie machen? Die U-Bahnen haben einen Sekundenfahrplan. Da zählt, wie der Name schon sagt, jede Sekunde. „Das verstehen viele Leute nicht“, sagt sie.
Öffentlicher Nahverkehr„Geld ist nicht alles“
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Alexandra Novakovic liebt ihren Job als U-Bahnfahrerin in München. Aber es gibt viele Dinge in ihrem Berufsleben, die sie stören – weshalb sie an diesem Mittwoch zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen erneut streiken wird.
Von Linus Freymark
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