Rauchig-holzig duftet der Steckerlfisch, die Kruste des Schweinsbratens ist mit goldbraunen Bläschen überzogen, und auch die Pommes sehen knusprig aus – aber allein für eine kleine Portion Fritten verlangt der Wirt fast sechs Euro. Angesichts dessen ist so mancher Gast froh über die bayerische Biergartenverordnung, die es ihm erlaubt, eigene Speisen mitzubringen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind die Preise seit 2020 um rund ein Drittel gestiegen.
Mehrwertsteuersenkung in der GastronomieBald billigere Schnitzel? Wohl kaum.
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Die Gastrobranche kann es kaum erwarten, dass die Steuern auf Speisen gesenkt werden. Kritiker mahnen: Es ist das Ergebnis einer jahrelangen Lobbyarbeit, von der die Gäste voraussichtlich kaum etwas haben werden.
Von Sonja Salzburger

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Mehr Mütterrente, höhere Pendlerpauschale, weniger Gastro-Steuer: An Plänen, wie man die Wählerinnen und Wähler mit Wohltaten beglücken kann, mangelt es der Bundesregierung im Wartestand nicht. Aber sind sie auch bezahlbar?
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