MeinungGastronomieDie Wirte haben es mit den Preisen übertrieben

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Kommentar von Sonja Salzburger

Lesezeit: 2 Min.

Essengehen ist in den den vergangenen fünf Jahren rund ein Drittel teurer geworden.
Essengehen ist in den den vergangenen fünf Jahren rund ein Drittel teurer geworden. Sina Schuldt, dpa

Die Gastwirte verzeichnen gerade den stärksten Umsatzeinbruch seit der Corona-Pandemie. Das war absehbar.

Beim Blick auf die Speisekarte müssen manche Restaurantbesucher mittlerweile schlucken, anderen vergeht der Appetit. Das liegt freilich nicht an den angebotenen Gerichten und Getränken, sondern an den Preisen, die die Wirte verlangen. Wenn eine vierköpfige Familie in einer Großstadt wie München abends Essen geht, bringt der Kellner selbst in einer Pizzeria nach dem Dessert meist eine Rechnung von mehr als 100 Euro. Viele Menschen können sich das nur noch selten oder gar nicht mehr leisten.

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SZ PlusVon Sonja Salzburger

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