RüstungsindustrieKampf der Drohnen

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Sie sehen aus wie grau-schwarze Riesenlibellen, die auf Boxen liegen: Kampfdrohnen des Rüstungs-KI-Start-ups Helsing.
Sie sehen aus wie grau-schwarze Riesenlibellen, die auf Boxen liegen: Kampfdrohnen des Rüstungs-KI-Start-ups Helsing. Helsing

Die Unternehmen heißen Helsing oder Stark Defence  und sie bauen jene Kampfdrohnen, die in der Ukraine gerade gebraucht werden – und möglicherweise nicht nur da. Über den Hype um eine neue Wunderwaffe und die Menschen, die dahinterstehen.

Von Thomas Fromm

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Die Kampfdrohne Virtus wird in einer großen, schwarzen Box geliefert, 1,60 Meter mal 65 mal 65 Zentimeter. Diese Blackbox, die man vielleicht auch für einen Cello-Kasten halten könnte, passt also noch ganz gut in den Fahrstuhl, um sie in das obere Stockwerk eines Bürogebäudes im Münchner Osten zu transportieren, zu Demonstrationszwecken. Dort oben werden ihre Einzelteile – langes Hauptteil, Propeller, ein eigenes Fach für fünf Kilogramm Sprengstoff – dann aus der Box geholt und zusammengesetzt. Das Ganze soll nicht länger als zehn Minuten dauern, dies sei „gerade an der Front entscheidend“, sagt Josef Kranawetvogl. „Die Soldaten haben nicht die Zeit, sich lange mit dem Zusammenbau einer Drohne zu beschäftigen.“

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