Gundbert Scherf arbeitete im Verteidigungsministerium und war Unternehmensberater bei McKinsey, bevor er 2021 das auf Drohnen und künstliche Intelligenz spezialisierte Start-up Helsing mitgründete. Dann kam im Februar des folgenden Jahres der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, und Helsing und seine auf KI gestützten Kampfdrohnen waren auf einmal ein großes Thema geworden – und das nicht nur in der Ukraine, wo sie im Einsatz sind. Dass Scherfs Start-up seit diesem Sommer mit zwölf Milliarden Euro bewertet wird? Auch das dürfte eine Folge des Krieges sein. Der Gründer und Manager ist in diesen Tagen viel unterwegs – Kiew, London, Berlin. Zum Interview ist er per Teams zugeschaltet.
Rüstungsindustrie„Automobilzulieferer sind Deutschlands strategische Reserve“
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Gundbert Scherf will mit seinem Unternehmen Helsing im Ernstfall an die Hunderttausend Kampfdrohnen produzieren. Vor allem eine Branche soll ihm dabei helfen.
Interview von Thomas Fromm, Anna Lea Jakobs und Alexander Mühlauer