Reden wir über Geld„Es ist so frech, wie schamlos uns manche nachmachen“

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Saskia Diez in der Werkstatt ihres Ladens in der Münchner Reichenbachstraße.
Saskia Diez in der Werkstatt ihres Ladens in der Münchner Reichenbachstraße.
Florian Peljak

Die Münchner Schmuckdesignerin Saskia Diez über teures Gold, Kopien ihrer Kollektionen und den Schmerz, wenn ihre Kundin Sandra Hüller auf dem roten Teppich ein anderes Label trägt.

Interview von Lea Hampel und Nakissa Salavati, München

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Saskia Diez zieht einen Vorhang beiseite, der den Verkaufsraum ihres Ladens von Werkstatt und Büro trennt. Sie trägt mehrere dünne Creolen, schmale Ringe und Reife und eine lederbezogene Gliederkette. Das Geschäft der gelernten Goldschmiedin liegt im Münchner Gärtnerplatzviertel. Mit dem eigens entworfenen Schmuck, den sie in lokalen Werkstätten herstellen lässt, hat sie sich weit über Deutschland hinaus einen Namen gemacht: Schauspielerinnen wie Sandra Hüller und Tilda Swinton sind Kundinnen, auch das Model Bella Hadid trägt den Schmuck. Diez, 50, ist zurückhaltend, oft überlegt sie eine Weile, bevor sie antwortet.

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