Luftfahrt:MTU macht wegen Triebwerksmängeln Verlust

Luftfahrt: Wegen eines Materialfehlers müssen in den nächsten Jahren rund 3000 Motoren in die Wartung.

Wegen eines Materialfehlers müssen in den nächsten Jahren rund 3000 Motoren in die Wartung.

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Der Münchner Flugmotorenhersteller ist erfolgsverwöhnt. Doch Fehler seines Partners Pratt & Whitney kommen ihn nun teuer zu stehen.

Von Jens Flottau, München

Es sah lange so aus, als könnte 2023 das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte der MTU Aero Engines werden. Der Münchner Flugmotorenhersteller profitierte vom hohen Wachstum im Luftverkehr, dem Neugeschäft, der Nachfrage in der Wartung. Doch es kam anders: das Jahr war tatsächlich das schlechteste bisher - erstmals überhaupt muss die MTU einen Verlust (97 Millionen Euro) ausweisen. Die Aufarbeitung ist in vollem Gange und stellt die Partnerschaft mit dem US-Konzern Pratt & Whitney auf eine harte Probe.

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