Mozilla-Chef Mark Surman:„Ich glaube ihm kein Wort“

Lesezeit: 5 min

"Leider gibt es nur wenige Realisten im Silicon Valley", sagt Mark Surman, der Chef der Stiftung, die unter anderem hinter dem Browser Firefox steht. Er selbst hält sich für einen von ihnen. (Foto: Dia Dipasupil/Getty Images/AFP)

Mozilla-Chef Mark Surman sieht die Demokratie bedroht. Er kritisiert, dass Tech-Konzerne ihrer Verantwortung nicht gerecht werden. Insbesondere für Open-AI-Chef Sam Altman findet er klare Worte.

Interview von Simon Hurtz, Berlin

Mark Surman wartet in einem Meeting-Raum im Berliner Büro von Mozilla. Durch die bodentiefen Fenster blickt man auf die Spree, ihm gegenübersitzt Laura Chambers am langen Konferenztisch. Sie ist die neue Chefin der Mozilla Corporation, er leitet die Mozilla Foundation. Die beiden verkörpern das ungewöhnliche Konstrukt von Mozilla: Eine gemeinnützige Organisation bestimmt den Kurs, die gewinnorientierte Tochterfirma ordnet sich unter. Auch deshalb gilt Mozilla als Korrektiv zu den großen Tech-Unternehmen, als eine der wenigen verbliebenen Bastionen des offenen Webs. Surmans Herzensthema ist künstliche Intelligenz, er warnt seit Jahren vor immer mächtigeren und intransparenteren KI-Konzernen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusVideospiele
:Wie Games Spieler abzocken

Schatzkisten, glitzernde Überraschungskarten, Fantasiewährungen: Videospiele strotzen vor süchtig machenden Glücksspielelementen und Psycho-Tricks. Was sich dagegen tun lässt.

Von Mirjam Hauck, Nils Wischmeyer

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: