Montagsinterview "Krisen passieren nun mal"

Klaus Regling, Chef des Euro-Rettungsfonds.

(Foto: Archiv/Stephan Rumpf)

Klaus Regling, Chef des Euro-Rettungsfonds, spricht über deutsche Bedenken, italienische Probleme und seine Erwartungen an die Politiker Europas.

Von Alexander Mühlauer

Wenn die Staats- und Regierungschefs diese Woche zum EU-Gipfel kommen, geht es auch um seine Zukunft: In der Euro-Krise hat Klaus Regling den Rettungsfonds ESM aufgebaut - nun soll daraus ein Europäischer Währungsfonds werden. Ein Gespräch über deutsch-französische Reformideen, das Vorbild USA und die Frage, ob es Griechenland jetzt alleine schaffen kann.

SZ: Herr Regling, als Sie als Euro-Retter anfingen, sagten Sie, dass Sie am liebsten nichts zu tun haben wollen. Hat nicht ganz geklappt.

Klaus Regling: Ja, das ist ...