Koalitionsgespräche:Experten schlagen Aufspaltung der Bahn vor

Lesezeit: 3 min

Abgestellte Züge stehen am frühen Morgen im Gleisbereich vor dem Frankfurter Hauptbahnhof.

Züge der Deutschen Bahn in Frankfurt: Experten halten es für eine gute Idee, den Betrieb der Infrastruktur von der Bahn abzutrennen.

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Die Monopolkommission fordert die neue Bundesregierung nachdrücklich zu mehr Wettbewerb auf. Die Deutsche Bahn soll aufgeteilt, die Staatsbeteiligungen an Post und Telekom sollen verkauft werden.

Von Caspar Busse

Es war die sozialliberale Regierung unter Bundeskanzler Willy Brandt, die 1973 ein neues Gremium ins Leben gerufen hat: Die Monopolkommission hat nun seit bald 50 Jahren die Aufgabe, die Bundesregierung in Wettbewerbs- und Regulierungsfragen zu beraten. Das Gremium mit dem etwas sperrigen Namen ist also so etwas wie das Wettbewerbsgewissen - und in diesem Sinne formuliert auch Jürgen Kühling seine Wünsche an eine neue mögliche Bundesregierung aus SPD, FDP und Grünen. Sie solle "mehr Wettbewerb wagen", sagt der Jura-Professor aus Regensburg der Süddeutsche Zeitung. Kühling ist seit September 2020 Vorsitzender der Monopolkommission. Konkret schlägt er einer Ampel-Koalition vor, die Deutsche Bahn zu zerschlagen sowie die Aktienpakete an Post und Telekom zu verkaufen.

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