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Mode:"In Krisen liegen auch große Chancen"

Wer solche Daunenjacken trägt, will auffallen. Das hat seinen Preis.

(Foto: Unternehmen)

Der Moncler-Chef setzt in der Pandemie auf Waldspaziergänge: Remo Ruffini hat die Marke groß gemacht, jetzt will er einen neuen Luxus begründen. Und er verrät, in welchem Land sein Konzern schon von der Euphorie nach Corona profitiert.

Interview von Ulrike Sauer

Mit 14 kurvte Remo Ruffini in seiner ersten Moncler-Daunenjacke auf dem Mofa am Comer See entlang. Mit 42 kaufte er sich das konkursreife französische Wintersportlabel. Das war 2003, als Moncler gerade mal 45 Millionen Euro Umsatz machte. Heute ist die Mailänder Luxusmarke an der Börse 12 Milliarden Euro wert. Mitten in der Corona-Krise übernahm Ruffini, 59, nun die aufstrebende italienische Modefirma Stone Island. Zum Video-Interview meldete sich der Gipfelstürmer aus dem 1822 Meter hoch gelegenen St. Moritz.

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