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Möbelkonzern:Ikea baut um

Weil er mit den gewohnten Möbelhäusern kaum noch wachsen kann, baut der Ikea-Mutterkonzern Ingka um. Neben dem Ausbau der Online- und Service-Angebote sollen neue innerstädtische Einrichtungshausformate aufgebaut werden. Die Schweden wollen bis Ende 2020 global bis zu 11 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Im Gegenzug könnten 7500 der 160 000 bestehenden Jobs wegfallen, vor allem in den globalen Funktionen und in den 30 Landeszentralen. "Wir stellen fest, dass die Einzelhandelslandschaft sich in einem nie da gewesenen Ausmaß und Tempo verändert", sagte Ingka-Chef Jesper Brodin. Das Möbelhaus auf der grünen Wiese wird damit trotz konstanter Besucherzahlen offenbar zum Auslaufmodell. Seit Jahren wächst bei Ikea Deutschland der Online-Umsatz schneller als der im stationären Handel. Kunden sollen auch über kleinere Service- und Bestellcenter erreicht werden.