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Moderator Joko Winterscheidt:"Wir wollen eine arschlochfreie Zone sein"

Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf

Arbeitet lieber mit Leuten, die er cool findet: Joko Winterscheidt

(Foto: dpa)

Der TV-Entertainer Joko Winterscheidt steckt sein Geld nur in Start-Ups von Leuten, die er mag, sagt er. Ein Gespräch über Höflich- und Aufrichtigkeit.

Von Varinia Bernau und Caspar Busse

Joachim Cornelius Winterscheidt, 36, besser bekannt als Joko, wird auch von Älteren auf der Straße erkannt. Gerade erst hat ihm auf der Straße ein Polizist versichert, wie gerne er jede Woche die Pro-Sieben-Show "Circus Halligalli" anschaut.

Winterscheidt ist zusammen mit seinem Fernsehpartner Klaas Heufer-Umlauf die große Hoffnung des Unterhaltungsfernsehens, die Einschaltquoten, besonders beim jüngeren Publikum, sind durchaus gut. Seine Karriere startete er einst beim Musiksender MTV, dann war er bei ZDF Neo, bevor Joko und Klaas schließlich zu Pro Sieben wechselten. "Natürlich würde ich auch zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen zurückgehen, ich wäre doch blöd, wenn ich jetzt Nein sage und mir nicht alles offenhalte", sagt Winterscheidt jetzt der Süddeutschen Zeitung.

Geld dafür, dass man sein Privatleben aufgibt

Sein Geld steckt Winterscheidt übrigens immer öfter in kleine Start-up-Firmen, etwa in Go-Butler oder in eine Sockenfirma. Bei der Auswahl der Partner verlässt er sich dabei auf sein gutes Gefühl. Sein Credo: "Die Idee muss geil sein, die Leute cool, und dann habe ich da Bock drauf. Da darf es nicht nur um Zahlen gehen." Ganz wichtig: Er wolle nur mit Leuten zusammenarbeiten, die er mag: "Wir wollen eine arschlochfreie Zone sein", sagte Winterscheidt.

Inzwischen ist der Mann vom Niederrhein durchaus eine Bekanntheit. "Geld bekommt man in diesem Business nicht unbedingt nur für das, was man leistet, sondern auch dafür, dass man sein Privatleben aufgibt", sagte Winterscheidt. Wenn er abends ausgehe, beschäftige er sich manchmal mehr mit anderen Leuten als mit seinen Freunden. Aber beklagen will er sich nicht.

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