MittelstandFirmen verlieren Milliardenumsätze

Mehr als 2,2 Millionen und damit 58 Prozent der etwa 3,8 Millionen Mittelständler verzeichneten im März Umsatzeinbußen wegen Corona, wie aus einer Umfrage der staatlichen Förderbank KfW hervorgeht. Im Durchschnitt ging kleinen und mittleren Firmen etwa die Hälfte der üblicherweise in diesem Monat zu erwartenden Umsätze verloren. Insgesamt büßte der Mittelstand so etwa 75 Milliarden Euro oder zwei Prozent seiner Jahreserlöse ein.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt könnte in diesem Quartal um 12,2 Prozent einbrechen. Das ist die neue Prognose des Ifo-Instituts. Die Ökonomen stützen sich auf Umfragen im April unter etwa 8800 Unternehmen aus diversen Branchen. Die deutsche Wirtschaft dürfte demnach im ersten Quartal bereits um 1,9 Prozent geschrumpft sein. Aufs Jahr hochgerechnet rechnen die Ifo-Ökonomen mit einem Minus von 6,6 Prozent.

© SZ vom 29.04.2020 / dpa/SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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