Corona-Hilfen:Mehr Anstand, bitte

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Das Rolltor eines Warenhauses bleibt geschlossen. (Foto: Thomas Frey/picture alliance/dpa)

Die Corona-Krise bietet das perfekte Klima für Korruption: Wo der Staat mit Geld um sich wirft, muss er mit Missbrauch rechnen. Aber er kann und sollte dagegen besser vorgehen.

Essay von Karl-Heinz Büschemann, München

Die Corona-Republik Deutschland ist erschüttert. Bundestagsabgeordnete haben sich mit der Beschaffung von Corona-Schutzmasken persönlich bereichert, und es würde niemanden wundern, wenn die Liste derjenigen noch länger würde, die aus der Not der Gesellschaft und der finanziellen Freigiebigkeit des Staates in der Pandemie einen persönlichen Vorteil ziehen. Das betrifft nicht nur Volksvertreter, die verpflichtet sind, dem Wohle des gesamten Volkes und nicht ihrem eigenen Interesse zu dienen. Täglich werden neue Fälle von Missbrauch bekannt, weil Betrüger Hilfsgelder in eigene Kanäle umlenken.

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