ReformpläneUngebrochenes Interesse an Minijobs

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Im Gastgewerbe ist der Anteil an Minijob-Angeboten unter den Stellenanzeigen besonders hoch.
Im Gastgewerbe ist der Anteil an Minijob-Angeboten unter den Stellenanzeigen besonders hoch. Sebastian Willnow/dpa

Arbeitgeber setzen so stark auf Minijobber wie seit Jahren nicht. Das zeigt eine Auswertung von Stellenanzeigen. Arbeitsmarktexperten beharren trotzdem auf der Abschaffung der Vergünstigungen.

Von Roland Preuß, Berlin

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Sie sind besonders beliebt, aber sie sind auch besonders umstritten: die rund siebeneinhalb Millionen Minijobs in Deutschland. Seit Einführung der geltenden Minijob-Sonderregeln vor 23 Jahren haben sich die Stellen in etlichen Branchen etabliert. Viele Arbeitgeber schätzen den geringen Verwaltungsaufwand, viele Minijobber, dass sie so ihren Lohn brutto (fast) für netto erhalten, bis zu einer Grenze von 603 Euro im Monat. Diese Vergünstigungen stehen nun vor dem Aus. Die Rentenkommission der Bundesregierung empfiehlt in ihrem Bericht von Ende Juni, „den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus“ der Minijobs abzuschaffen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin und SPD-Co-Chefin Bärbel Bas haben vereinbart, das Paket als Ganzes umzusetzen, das heißt, ohne „Rosinenpickerei“, wie Bas es nannte.

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:Es ist richtig, die Sonderregeln für Minijobs abzuschaffen

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