MeinungArbeitDer Mindestlohn muss steigen, aber die SPD sollte sich lieber heraushalten

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Kommentar von Benedikt Peters

Lesezeit: 2 Min.

Mitarbeiterin einer Bäckerei in Leipzig. Wegen der hohen Inflation ist der Mindestlohn viel zu niedrig.
Mitarbeiterin einer Bäckerei in Leipzig. Wegen der hohen Inflation ist der Mindestlohn viel zu niedrig.
Jan Woitas/dpa

Eine Erhöhung auf 15 Euro wäre moralisch und auch haushaltspolitisch richtig. Dass die Sozialdemokraten lautstark dafür trommeln, ist dennoch ungeschickt.

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Keine Frage, die Zahl ist hoch. Auf etwa 15 Euro soll der Mindestlohn von 2026 an steigen, so will es die SPD. Es wäre ein enormer Sprung, eine Gehaltserhöhung von fast 20 Prozent für Millionen Niedrigverdiener in Deutschland. Manchen Arbeitgeber würde der Sprung vor Herausforderungen stellen, er würde Lohngefüge durcheinanderwirbeln – und dennoch wäre er vor allem eines: richtig.

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