Milton Friedman zum 100. Geburtstag:Im Markt liegt die Freiheit

Er war davon überzeugt, dass Demokratie ohne freie Märkte nicht existieren kann. Für seine Theorien erhielt Milton Friedman 1976 den Wirtschaftsnobelpreis, für Kapitalismus-Kritiker war er eine Hassfigur. Ein Blick auf das Leben des 2006 verstorbenen neoliberalen Ökonomen, der am 31. Juli vor hundert Jahren geboren wurde.

Nikolaus Piper, New York

Sage keiner, Ökonomen könnten Krisen nicht vorhersagen. Hätten die Europäer erst einmal eine Einheitswährung, so sagte Milton Friedman 1997 in einem Interview der Zeit, würden "wirtschaftliche Schocks, die die Länder unterschiedlich treffen, in umstrittene politische Themen umgemünzt". Mehr noch: "Eine Währungsunion, die unter ungünstigen Bedingungen oktroyiert wird, wird sich als Hindernis für das Erreichen von politischer Einheit erweisen."

Milton Friedman zum 100. Geburtstag: Der damalige US-Präsident George W. Bush ehrt den Ökonom und Nobelpreisträger Milton Friedman an seinem 90. Geburtstag. Neben ihm steht seine Ehefrau Rose. Am 31. Juli 2012 wäre Friedman einhundert Jahre alt geworden.

Der damalige US-Präsident George W. Bush ehrt den Ökonom und Nobelpreisträger Milton Friedman an seinem 90. Geburtstag. Neben ihm steht seine Ehefrau Rose. Am 31. Juli 2012 wäre Friedman einhundert Jahre alt geworden.

(Foto: AFP)

Milton Friedman war, nach John Maynard Keynes und Friedrich August von Hayek, der einflussreichste Ökonom des 20. Jahrhunderts, auch deshalb, weil er seine Theorien einem breiten Publikum verständlich machen konnte. Ähnlich wie sein intellektueller Gegner Keynes war er ungemein gewinnend, und wie dieser betrieb er sein Fach mit großer Leidenschaft. Er kämpfte für den unverfälschten Kapitalismus und scheute dabei keinen Streit.

Eines seiner Bekenntnisse hieß: "Auch wenn die freie Marktwirtschaft nicht das effizienteste System wäre, das es gibt - ich wäre trotzdem dafür, und zwar wegen der Werte, die sie sichert: Wahlfreiheit, Herausforderung, Risiko."

Viele Kritiker hassen ihn bis heute als den Hauptvertreter dessen, was sie "Neoliberalismus" nennen. Doch auch seine wissenschaftlichen Gegner räumen ein, dass die Ökonomie ohne Friedmans Beiträge ärmer wäre. So hätte die Finanzkrise 2008 vermutlich in einer globalen Katastrophe geendet, hätten die Notenbanken bei ihrer Abwehr nicht auf die Vorarbeiten Friedmans zurückgreifen können.

Friedmans Familie: Wenig Geld, aber liebevoll

Friedman lässt sich kaum verstehen ohne seine Biografie. Er lebte auf fast idealtypische Weise den amerikanischen Traum. Weder Hayek noch Keynes kannten in ihrer Jugend materielle Not, Friedman dagegen schon. Er wurde am 31. Juli 1912 in Brooklyn als viertes Kind von Sarah Ethel und Jeno Saul Friedman geboren. Seine Eltern waren arme jüdische Einwanderer aus der damals ungarischen Karpato-Ukraine.

Als Milton ein Jahr alt war, zog die Familie nach Rathway in New Jersey, einer Vorstadt von New York, wo die Mutter ein kleines Bekleidungsgeschäft betrieb, während der Vater mit Gelegenheitsjobs Geld verdiente. "Das Familieneinkommen war niedrig und extrem unsicher, Geldknappheit ein ständiger Begleiter", schrieb Friedman in einer biographischen Notiz. "Aber es gab immer etwas zu essen und die Atmosphäre in der Familie war warm und liebevoll."

Es wurde in der Familie Friedman als selbstverständlich angesehen, dass der Sohn erstens aufs College gehen würde und dass er zweitens selbst für das nötige Geld sorgen musste. Wegen seiner guten Schulnoten bekam er 1928 ein Stipendium für die Rutgers-Universität in New Jersey.

Aus der Wirtschaftskrise etwas Neues schaffen

Sein Schlüsselerlebnis war, wie für alle Ökonomen der Generation, die Weltwirt-schaftskrise. Während die Katastrophe jedoch vielen anderen als finale Krise des Kapitalismus erschien, lieferte sie für Friedman den Anstoß, eben diesen Kapitalismus neu zu begründen. Im schlimmsten Jahr der Krise, 1932, kam Friedman praktisch mittellos an die Universität Chicago. Dort lernte er seine Frau Rose kennen und fand seine intellektuelle Heimat.

Schon damals gab es die Chicago School of Economics, die später dank Friedman weltberühmt werden sollte. Hauptmerkmal der Chicagoer war und ist ihr unerschütterlicher Glaube, dass der Preis die Wirtschaft effizient steuert - vorausgesetzt, der Staat mischt sich nicht ein. Das bedeutet: Der Kapitalismus ist inhärent stabil.

Aus dieser Überzeugung heraus entstanden viele radikale Ideen, für die Friedman später werben sollte: Der Staat soll sich aus den Schulen zurückziehen und stattdessen allen Eltern "Bildungsgutscheine" ausgeben, die sie dann bei der Privatschule ihrer Wahl ausgeben können. Friedman wollte das öffentliche Wohlfahrtswesen abschaffen und durch eine "negative Einkommensteuer" ersetzen. Er war gegen die Wehrpflicht und für die Freigabe von Drogen.

In Chicago war Friedman während seiner prägenden Jahre intellektuell und geographisch abgeschirmt von Keynes' revolutionären Theorien, die damals von England aus die Universitäten an der amerikanischen Ostküste erreichten. Die Keynesianer lehrten das genaue Gegenteil der Chicagoer: Der Kapitalismus ist inhärent instabil, er braucht die Hilfe des Staates. Und gab es einen besseren Beleg dafür als die Große Depression?

In Washington startete Präsident Franklin D. Roosevelt im März 1933 seinen New Deal. Dieser war zwar, anders als oft behauptet, nicht von Keynes beeinflusst, aber sein Programm sah in weiten Strecken so aus. Roosevelt gab dem Staat eine so dominierende Rolle in der Wirtschaft, wie sich dies bis dahin in Amerika niemand vorstellen konnte. Die Vereinigten Staaten nahmen zuweilen Züge einer Planwirtschaft an.

In diesem Washington bekam Friedman seinen ersten Job als Ökonom, was vermutlich seine Abneigung gegen den Staat noch festigte. Er arbeitete zunächst im National Resources Committee, einer New-Deal-Organisation, später im Finanzministerium, wo er darüber nachdachte, wie der Staat im Falle eines Krieges die Bürger effizienter besteuern konnte. Seine damalige Arbeit sollte er später, vermutlich nur halb ironisch, als "größten Fehler meines Lebens" bezeichnen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg überwachte er in Paris den Umgang mit den Mitteln des Marshall-Planes. Dabei befasste er sich auch mit dem Schuman-Plan, dem ersten Projekt der europäischen Einigung. Er sei damals zu der Überzeugung gekommen, dass ein gemeinsamer Markt ohne flexible Wechselkurse unweigerlich zum Scheitern verurteilt sei, sagte er später.

"We Are All Keynesians Now"

Friedman kehrte 1946 nach Chicago zurück, war aber mit seinen Ansichten in den fünfziger und sechziger Jahren ein krasser Außenseiter. Wirtschaftstheorie und -politik richteten sich an Keynes aus, so wie man ihn damals verstand: Der Staat sollte die Wirtschaft so steuern, dass Arbeitslosigkeit, Inflation und schwere Wirtschaftskrisen der Vergangenheit angehörten. "Wir sind alle Keynesianer", zitierte das Time Magazine Friedman damals. Später bestand er darauf, die Journalisten hätten das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen.

Friedmans wissenschaftliches Werk entstand in der Auseinandersetzung mit Keynes. Zum Beispiel die Frage der Konjunkturprogramme: Nach Überzeugung keynesianischer Ökonomen kann der Staat die Arbeitslosigkeit bekämpfen, indem er in der Krise mehr Geld ausgibt oder die Steuern senkt. Wenn die Regierung eine neue Brücke baut, schafft sie Einkommen bei Unternehmern und Bauarbeitern. Diese geben den größeren Teil des neu verdienten Geldes wieder aus und schaffen so Einkommen bei Einzelhändlern, Friseuren und Gastwirten. Auch diese geben wieder einen Teil aus. So entsteht eine positive Kettenreaktion.

Der Impuls der Regierung produziert ein Vielfaches an kaufkräftiger Nachfrage. Dieses Vielfache heißt "Multiplikator" und ist Kern der Konjunkturtheorie in der Tradition von Keynes. Friedman zerpflückte dieses Konzept: Wenn jemand nur einmal Geld von der Regierung bekommt, so Friedmans These, dann gibt er es nicht aus, sondern spart es. Sein Konsum orientiert sich nicht am kurzfristigen, sondern am "permanenten Einkommen". Deshalb bleiben Konjunkturprogramme ohne Wirkung. Unter anderem für diese Theorie sollte er 1976 den Wirtschaftsnobelpreis bekommen.

Theorie und Wirklichkeit

Die Wirklichkeit ist komplizierter: Die Menschen verhalten sich unterschiedlich, je nach Situation. Weder reagieren sie so mechanisch, wie in den keynesianischen Modellen unterstellt, noch richten sie ihren Konsum in Friedmans Sinne an einem hypothetischen Einkommensstandard aus.

Friedmans Hauptwerk aber ist die über 800 Seiten dicke "Monetäre Geschichte der Vereinigten Staaten 1857-1960", die er 1963 zusammen mit der Wirtschaftshistorikerin Anna Schwartz veröffentlichte. Deren Befund: Die Notenbanken sollen dafür sorgen, dass die Menge des umlaufenden Geldes konstant wächst (daher der Name "Monetaristen" für Friedman und seine Schüler). Wenn sie sich daran halten, ist die Wirtschaft stabil und es bedarf keiner weiteren Staatseingriffe.

Die politische Bedeutung dieser Theorie zeigt sich anhand der Weltwirtschaftskrise. Diese gilt bis heute vielen als Beispiel fundamentalen Marktversagens. Friedman und Schwartz dagegen diagnostizierten Staatsversagen: Die Notenbanken, besonders die amerikanische Federal Reserve, reagierten falsch, sie ließen die Geldmenge sinken und Banken zusammenbrechen. Hätte sich die Fed besonnen verhalten und die Märkte mit Geld versorgt, wäre der Welt das Schlimmste erspart geblieben.

Der Staat bedrohe die Zivilisation

Viele Thesen Friedmans sind heftig umstritten, sein Verdikt über die Fed ist es nicht. Ben Bernanke, der heutige Präsident der US-Notenbank, sagte im Juli 2002, während einer Feier zu Friedmans 90. Geburtstag: "Was die Weltwirtschaftskrise betrifft: Sie hatten recht, wir (die Notenbanker) waren die Schuldigen. Aber dank Ihnen werden wir den Fehler nicht nochmals begehen." Bernanke hielt sich an das Versprechen: Die Fed und mit ihr die Bank von England und die Europäische Zentralbank pumpten 2007 bis 2009 Billionen von Dollar, Pfund und Euro in die Wirtschaft und verhinderten so einen Zusammenbruch wie in den dreißiger Jahren.

Friedman war fest davon überzeugt, dass der Staat mit seinem wachsenden Einfluss auf die Wirtschaft die westliche Zivilisation bedrohte: "Wird unser goldenes Zeitalter zu Ende gehen, weil wir wieder zurückfallen in die Tyrannei und das Elend, das früher herrschte?" fragte er in seinem Bestseller "Free to Choose" (deutscher Titel: "Chancen, die ich meine").

Den meisten Argumenten gegen den freien Markt liege "der fehlende Glaube an die Freiheit an sich" zugrunde. Das erklärt sein Engagement für die konservative Revolution in den USA. Bereits 1964 beriet er den rechten republikanischen Senator Barry Goldwater aus Arizona. Goldwater erlitt zwar gegen Lyndon B. Johnson eine vernichtende Niederlage, aber er mobilisierte eine neue Generation von Konservativen und leitete so den Weg der Republikanischen Partei nach rechts ein.

Deutsche Bundesbank folgt Friedmans Ideen

Mitte der siebziger Jahre war die Zeit reif für Friedmans Ideen. Das von Keynes inspirierte Währungssystem von Bretton Woods mit seinen festen Wechselkursen brach am 16. August 1971 zusammen, als Präsident Richard Nixon die Bindung des Dollars an den Goldpreis kündigte. Seit 1973 sind die Wechselkurse in der Welt frei, was Friedman immer gefordert hatte. Die Ölpreiskrise von 1973/74 beendete die Nachkriegszeit. Erdöl, der Brennstoff für den Boom, wurde über Nacht um 70 Prozent teurer. Das keynesianische Versprechen von Vollbeschäftigung und Wachstum ohne Ende war nicht mehr einlösbar.

Stattdessen herrschte "Stagflation" - hohe Arbeitslosigkeit verbunden mit hoher Inflation und niedrigem Wirtschaftswachstum. Wer niedrige Arbeitslosigkeit mit mehr Inflation erkaufen wollte, bekam beides - genau so, wie es Friedman vorausgesagt hatte. In den Vereinigten Staaten stieg die Inflation auf 14 Prozent.

Die erste wichtige Institution im Westen, die auf Friedman hörte, war, was heute viele überrascht, die Deutsche Bundesbank. Sie machte 1974 die Geldmenge zu ihrer offiziellen Zielgröße: Das Angebot an D-Mark sollte nur noch um einen vorher bestimmten Prozentsatz steigen. Tatsächlich ging die Inflation schnell zurück - das Geldmengenkonzept begründete den legendären Ruf der Bundesbank als Hort der Stabilität.

Friedmans Einfluss steigt, der des Staates sinkt

Friedmans Einfluss wuchs unterdessen weiter. 1976 erhielt er den Nobelpreis, 1979 siegte die Konservative Margaret Thatcher bei den Unterhauswahlen in Großbritannien, 1980 zog Ronald Reagan in das Weiße Haus. Beide sahen sich als Friedmans Schüler. Beide ließen sich von ihm beraten. Es begann das Zeitalter der Liberalisierung, Privatisierung, der Deregulierung und der Steuersenkungen.

Die Wall Street erlebte in den achtziger Jahren ihre ersten großen Exzesse, der Einfluss des Staates ging zurück, der Zeitgeist im gesamten Westen wurde konservativer, vor allem aber: Die Stagflation des vorherigen Jahrzehnts wurde überwunden.

Dabei gab es einen dunklen Punkt: Friedman und Chile. Am 11. September 1973 hatte sich dort General Augusto Pinochet an die Macht gepuscht und den demokratisch gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende gestürzt. Zu dem Zeitpunkt lag die Inflation in Chile bei 600 Prozent, es war also klar, dass eine neue Wirtschafts- und Finanzpolitik notwendig war.

Die ließ sich die Militärjunta von einer Gruppe junger Ökonomen entwerfen, die an der Universität Chicago ausgebildet worden waren, unter anderem von Milton Friedman. Es waren die "Chicago Boys". Ihr Programm: Privatisierung von Unternehmen und der staatlichen Sozialversicherung, Senkung von Steuern und Zöllen, Unterdrückung der Gewerkschaften, Abschaffung staatlicher Vorschriften wie des Mindestlohns. Friedman selbst war zwar kein Berater Pinochets, er besuchte aber Chile 1975 und wurde dabei auch von dem Diktator empfangen.

"Demokratie ohne freie Märkte gibt es nicht"

Auf die Kritik an seinem Engagement in Chile sagte Friedman einmal: "Sollte ein Arzt sich weigern, bei der Bekämpfung einer Cholera-Epidemie zu helfen, nur weil die Regierung des betroffenen Landes zufällig autoritär ist?" Friedman muss gewusst haben, dass dies keine Antwort ist.

Es geht dabei schließlich um das Wesentliche, um die Freiheit. Er hatte das Problem selbst beschrieben: "Demokratie ohne freie Märkte gibt es nicht", deshalb muss man für wirtschaftliche Freiheit kämpfen. Allerdings: "Wirtschaftliche Freiheit ist nur eine notwendige, nicht aber eine hinreichende Voraussetzung für politische Freiheit." Wie viele Kompromisse in Sachen politischer Freiheit sind daher erlaubt, wenn man wirtschaftliche Freiheit will? Die Frage stellte sich damals Friedman, heute stellt sie sich allen, die in China Geschäfte machen.

Der Sohn führt weiter, was der Vater begann

Friedman starb 2006 in San Francisco. Für Kritiker des Kapitalismus ist er bis heute eine Hassfigur geblieben. Dabei zeigt das Beispiel des Euro, dass es sich immer noch lohnt, gelegentlich bei Friedman nachzuschlagen. Einige seiner Theorien wurden von der Entwicklung überholt. Die Federal Reserve gab schon lange ihr Geldmengenziel auf, im Konzept der Europäischen Zentralbank spielt die Geldmenge nur noch eine Nebenrolle.

Der Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation ist, wie man heute weiß, nicht so eng, wie Friedman unterstellt hatte. Seit der Finanzkrise hat zudem ein erneuerter Keynesianismus zunehmend an Einfluss gewonnen.

Unter den Konservativen Amerikas spielt Friedman nicht mehr die gleiche Rolle wie früher. Für Leute, die die Federal Reserve ganz abschaffen wollen, wie der republikanische Präsidentschaftskandidat Ron Paul, oder die Fed-Chef Bernanke mit Prügel bedrohen, wie der Gouverneur von Texas, Rick Perry, ist ein Ökonom, der Regeln für die Politik der Fed formulieren wollte, nur mäßig interessant.

Auf sehr spezielle Weise hat Friedmans Sohn David die Ideen seines Vaters weiter-entwickelt. Der Ökonom, Jurist und Physiker lehrt an der Santa Clara University (Kalifornien) und versteht sich als "Anarchokapitalist". Er fordert einen Staatsanteil an der Wirtschaft von exakt null.

An diesem Dienstag wäre Friedman 100 Jahre alt geworden.

© SZ vom 27.07.2012/ske/gba
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