HaushaltsgeräteTrumps Zölle belasten Miele

Lesezeit: 2 Min.

Waschmaschinen-Montage bei Miele in Gütersloh: Der Konzern hat Stellen abgebaut.
Waschmaschinen-Montage bei Miele in Gütersloh: Der Konzern hat Stellen abgebaut. Friso Gentsch/dpa

Der Hersteller von Waschmaschinen und anderen Elektrogeräten  kann die Abgaben nicht komplett auf US-Kunden abwälzen. Auch in Deutschland laufen die Geschäfte mau. Trotzdem wird investiert.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Da war Reinhard Zinkann, 66, zu optimistisch. Er ist Geschäftsführer und Gründer-Urenkel des Haushaltsgeräteherstellers Miele. Vor einem Jahr sagte Zinkann, dass Miele in den USA, dem zweitwichtigsten Markt, nicht auf Gewinnmarge verzichten werde, nur weil Präsident Donald Trump Zölle einführt. Stattdessen werde das Familienunternehmen die Abgaben einfach auf die Preise draufschlagen. Doch diese Linie ließ sich nicht durchhalten, wie der Manager am Montag bei der Bilanzpräsentation einräumte. Miele konnte die Preise für amerikanische Kunden nicht so stark hochsetzen, sondern musste einen Teil der Abgaben selbst schultern: „Natürlich gehen die Zölle zulasten der Marge“, klagte Zinkann.

Zur SZ-Startseite

Miele
:Mehr als Backöfen und Staubsauger

Das Familienunternehmen Miele verkauft nicht nur Hausgeräte, sondern ist auch in der Medizintechnik tätig. Eine Fusion macht dieses Geschäft noch wichtiger.

SZ PlusVon Björn Finke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: