Cloud-Rechenzentren:Auf diesem Acker investiert Microsoft Hunderte Millionen

Cloud-Rechenzentren: Der Wind pfeift, die Autobahn dröhnt: Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach hat es geschafft. Der Weltkonzern Microsoft plant, sich auf diesem Feld anzusiedeln.

Der Wind pfeift, die Autobahn dröhnt: Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach hat es geschafft. Der Weltkonzern Microsoft plant, sich auf diesem Feld anzusiedeln.

(Foto: Nils Wischmeyer)

Bedburg und Bergheim haben ein gigantisches Investment von Microsoft in ihre Gemeinden geholt - ganz ohne einen Cent Subventionen. Wie sie das gemacht haben, und was das für die Region bedeutet. Ein Ortsbesuch.

Von Björn Finke, Simon Hurtz und Nils Wischmeyer, Bedburg

Der Gradmesser für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland ist seit ein paar Tagen ein Acker in Bedburg, direkt neben der A 61. Hunderte Meter lang in beide Richtungen, umgepflügt, ein paar Pflöcke sind eingerammt. In vielen Furchen steht Wasser vom Nieselregen. Wäre dieser Acker nicht zufällig die Hoffnung des Rheinischen Reviers: Niemand würde sich für ihn interessieren. Dies war überregional auch so, bis am vergangenen Donnerstag die Nachricht über den Ticker lief, die das Rheinland seither elektrisiert: Microsoft investiert viel Geld in neue Rechenzentren. Nicht in den USA, nicht in Asien. Sondern in Europa, in Deutschland - und einen guten Teil davon hier: auf dem Acker.

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