SchiffbauGroßes Geschäft soll Krisen-Werft sichern

Lesezeit: 4 Min.

Vom Stapel gelassen: Das Bild zeigt die Auslieferung des Kreuzfahrtschiffes „Disney Treasure“ im Spetember 2024.
Vom Stapel gelassen: Das Bild zeigt die Auslieferung des Kreuzfahrtschiffes „Disney Treasure“ im Spetember 2024. (Foto: Sina Schuldt/dpa)

Kurz vor Weihnachten ereilt Tausende Mitarbeiter in Papenburg und Rostock eine frohe Botschaft: Die Meyer Werft soll mehrere Kreuzfahrtschiffe bauen. Das freut auch den Haupteigentümer: den Staat.

Von Michael Bauchmüller und Paulina Würminghausen, Berlin/Hamburg

Vier Leute auf der Bühne im Wirtschaftsministerium in Berlin, vier Leute strahlen. Ralf Schmitz, der Chefsanierer der Papenburger Meyer-Werft. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), in dessen Bundesland die Werft liegt. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die mit Lies zusammen die Haupteigner des Unternehmens repräsentiert, seit Bund und Land es gemeinsam gerettet haben. Und schließlich Pierfranceso Vago, der jetzt weiß, wo er die nächsten vier, womöglich sechs Schiffe bauen lässt: bei Meyer. Vago ist Boss des Schweizer Kreuzfahrtkonzerns MSC Cruises. „Deutschlands industrielle Möglichkeiten, seine technische Expertise und Infrastruktur“, sagt Vago, „sind ein Schlüssel für unsere Langfriststrategien“. Und das geht dann doch mal runter wie Öl.

Zur SZ-Startseite

MeinungVermögen
:Die Deutschen können nicht mit Geld umgehen

SZ PlusEssay von Max Muth

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: