Meyer Werft in Papenburg:Stellenabbau trotz neuer Aufträge

Lesezeit: 2 min

Kreuzfahrtschiffe wie die "Silver Ray" sind das Kerngeschäft der Meyer Werft, doch nun drohen Entlassungen (Foto: Lars Penning/dpa)

Die Meyer Werft in Papenburg hat viele Aufträge, aber ihr fehlt Geld: 440 Stellen will das Unternehmen deshalb streichen. Das sei ein "planloser Personalabbau", kritisiert die Gewerkschaft.

Von Saskia Aleythe, Hamburg

Das neueste Schmuckstück der Meyer Werft in Papenburg ging erst vor wenigen Wochen auf die Reise. Die "Silver Ray" ist ausgestattet mit allerlei Annehmlichkeiten von Lounges bis zum Casino, ausgelegt für 728 Passagiere. Im Rückwärtsgang wurde sie über die Ems manövriert bis hoch in die Nordsee. Auch für die kommenden Jahre ist das Auftragsbuch der Meyer Werft gut gefüllt, und doch steckt das Unternehmen in finanziellen Nöten. So sehr, dass die Beschäftigten am Dienstagabend darüber informiert worden sind, dass nun doch Stellen gestrichen werden müssen. Rund 440 von derzeit 3000 sollen es sein.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: