Künstliche IntelligenzMeta-KI hackt bei Test Firma – Sorgen um Sicherheit wachsen

Die Adresse von Meta in Kalifornien: 1 Hacker Way. (Archivbild)
Die Adresse von Meta in Kalifornien: 1 Hacker Way. (Archivbild) Andrej Sokolow/dpa

Ein leistungsfähiges Meta-Modell verschafft sich Zugang zum Internet und nutzt eine Sicherheitslücke bei einem Drittanbieter aus. Ähnliche Vorfälle gab es zuletzt bei Open AI und Anthropic.

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Ein KI-Modell von Meta hat bei einem Cybersicherheitstest ein anderes Unternehmen gehackt. Der Facebook-Mutterkonzern teilte am Mittwoch mit, eine Fehlkonfiguration habe dem Modell unbeabsichtigt Zugang zum Internet verschafft. Es habe daraufhin eine Sicherheitslücke bei einem Drittanbieter ausgenutzt. Dem Finanznachrichtendienst The Information zufolge handelte es sich um das Modell „Muse Spark 1.1“, das als das leistungsfähigste des Konzerns für Programmieraufgaben gilt.

Der Vorfall schürt Sorgen über die Sicherheit von KI-Systemen und folgt auf ähnliche Vorkommnisse bei den Konkurrenten Anthropic und Open AI. Während es sich bei Meta und Anthropic um Konfigurationsfehler handelte, nutzte im Fall von Open AI ein KI-Agent bei einem Test selbständig eine zuvor unbekannte Schwachstelle aus, um ins Internet zu gelangen. Die Vorfälle dürften die Bemühungen der US-Regierung um eine verbesserte KI-Sicherheit verstärken. Das Weiße Haus lud diese Woche führende KI-Unternehmen wie Meta, Anthropic, Open AI und Google zu einem Treffen ein, um einen neuen freiwilligen Testrahmen für Cybersicherheit zu erörtern.

Das mit den Tests beauftragte Unternehmen Irregular erklärte, es handele sich um dasselbe Problem wie bei Anthropic und nicht um eine „ausgeklügelte Cyber-Aktion“. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erörtert derzeit unveröffentlichte Testregeln mit den Unternehmen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte berichtet, dass quelloffene KI-Modelle – sogenannte Open-Weight-Modelle – wie „Llama“ von Meta von den geplanten freiwilligen Sicherheitstests ausgenommen werden sollen.

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