FinanzmärkteMerz will Zahl der Aktionäre in Deutschland verdoppeln

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt. Boris Roessler/dpa

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse wirbt Bundeskanzler Friedrich Merz für mehr Aktienbesitz in Deutschland. Zugleich kündigt er  einen Paradigmenwechsel in der Rentenpolitik an.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

Am Ende seines Auftritts beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse am Montagabend rutscht Friedrich Merz dann doch wieder eine etwas vollmundige Ankündigung heraus. Es wäre doch schön, sagt der Bundeskanzler in der Konzernzentrale in Eschborn vor Fondsmanagern, Bankern und anderen prominenten Vertretern des Finanzplatzes, wenn sich die Zahl der Aktionäre in Deutschland von derzeit rund 14 Millionen bis zum Ende der Wahlperiode auf 28 Millionen verdoppeln ließe. Im Publikum schauen sich einige Gäste fragend an. Wie soll das gelingen? Doch Merz – der bekanntlich gerne einmal optimistische Prognosen in den Raum wirft – sagt, das sei keineswegs abwegig. Er gehe davon aus, „dass das Glas halb voll ist“. Der Saal quittiert es mit höflichem Applaus, es schadet in diesen Tagen ganz gewiss nicht, auch einmal etwas Zuversicht zu verbreiten.

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