AutoindustrieWarum Mercedes in den USA ein Verkaufsverbot droht

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Fertigung im Mercedes-Benz-Werk in Tuscaloosa: Der Konzern aus Stuttgart ist einer der größten Auto-Exporteure aus den USA.
Fertigung im Mercedes-Benz-Werk in Tuscaloosa: Der Konzern aus Stuttgart ist einer der größten Auto-Exporteure aus den USA. Mercedes-Benz AG

Zwei Senatoren wollen chinesische Autos aus den USA verbannen – und das könnte auch für Mercedes üble Folgen haben. Denn die Schwaben haben Großaktionäre aus der Volksrepublik.

Von Christina Kunkel, Ann-Kathrin Nezik und Stephan Radomsky

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Es ist etwas mehr als ein Jahr her, da machte der amerikanische Handelsminister Howard Lutnick dem Mercedes-Chef Ola Källenius ein unmoralisches Angebot: Er fragte ihn, ob Mercedes seine Zentrale nicht von Stuttgart in die USA verlagern wolle. Källenius lehnte ab, sein Konzern lasse sich nicht „entwurzeln“, so erzählte er es später in einem Interview mit der Nachrichtenseite The Pioneer. Aber auch wenn sich Mercedes zu seiner deutschen Heimat bekennt, sind die USA doch ein unverzichtbarer Markt für den Autobauer: Mehr als 80 000 der Autos mit dem Stern wurden dort allein im ersten Quartal 2026 verkauft – ein Plus von 20 Prozent und das mit Abstand stärkste Wachstum für Mercedes weltweit.

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