Autoindustrie„Angst und Einschüchterung“: US-Autogewerkschaft erhebt Vorwürfe gegen Mercedes

Lesezeit: 4 Min.

Arbeiter in der Produktion im Mercedes-Werk Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama.
Arbeiter in der Produktion im Mercedes-Werk Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama. Gary Cosby Jr./IMAGO/USA TODAY Network

Wer sich bei Mercedes für die Gewerkschaft engagiert, sei eingeschüchtert und teils sogar grundlos gefeuert worden, schildern Arbeitnehmervertreter in den USA. Der Konzern sieht das ganz anders.

Von Tobias Bug und Christina Kunkel

Jeremy Kimbrell, ein weißhaariger Mann im roten Poloshirt, ist per Videokonferenz aus den USA zugeschaltet. 25 Jahre, sagt er, habe er für Mercedes in Alabama gearbeitet, er sei stolz gewesen, für den „Stern“ tätig zu sein. In all dieser Zeit habe er nie Ärger bekommen, nie sei er wegen Arbeitsverstößen belangt worden. Doch im Februar 2025 wurde er gefeuert, grundlos, wie er sagt. Man habe ihm vorgeworfen, unerlaubt während der Arbeitszeit Spenden gesammelt zu haben. Kimbrell bestreitet das. Stattdessen ist er sich sicher, dass sein Engagement für die US-Autoarbeitergewerkschaft UAW der Grund für seine Entlassung war. Kimbrell wehrt sich gegen seinen Rauswurf, doch es geht ihm um mehr.

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