AutoindustrieMercedes und das böse L-Wort

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Luxus? Wir doch nicht! Aber was Gutes darf es schon sein.
Luxus? Wir doch nicht! Aber was Gutes darf es schon sein.
Bernd Weißbrod/picture alliance/dpa

Unter dem Stern von Stuttgart wollen sie nicht mehr von „Luxus“ reden, man sagt jetzt lieber „Top-End“. Sonst aber soll eigentlich alles weitergehen wie gehabt. Das ist vor allem eines: ziemlich deutsch.

Von Stephan Radomsky

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Vielleicht ist Ola Källenius gerade endgültig in Schwaben angekommen. Zwar arbeitet der gebürtige Schwede schon seit mehr als 30 Jahren für Mercedes und ist seit gut sechs Jahren Chef. Aber eine wichtige Sache scheint ihm erst jetzt klar geworden zu sein: Die Deutschen haben zwar Geld, aber sie reden nicht gern drüber. Hier wird lieber tiefgestapelt, der ganz große Auftritt weckt eher Misstrauen denn Bewunderung.

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