Mercado LibreEin Riese, der manchen zu mächtig wird

Lesezeit: 10 Min.

Ein Warenlager von Mercado Libre bei São Paulo: In einer Region, in der Busse keine Fahrpläne haben und Stromausfälle ganze Viertel lahmlegen, ist Zuverlässigkeit ein wichtiges Verkaufsargument.
Ein Warenlager von Mercado Libre bei São Paulo: In einer Region, in der Busse keine Fahrpläne haben und Stromausfälle ganze Viertel lahmlegen, ist Zuverlässigkeit ein wichtiges Verkaufsargument. Jonne Roriz/Bloomberg

In Lateinamerika ist Online-Shopping noch lange nicht selbstverständlich. Mercado Libre will das ändern. Es wächst aber nicht nur der Umsatz, sondern auch die Sorge: Könnte der Konzern seine Marktmacht ausnutzen?

Von Christoph Gurk, Buenos Aires

Als Argentiniens Präsident am 19. März 2020 wegen des Coronavirus einen strikten Lockdown verhängte, da war Gisela Churba klar: Jetzt geht es los. "Die Geschäfte, die Shoppingzentren, die Kioske: Alles zu. Wer etwas einkaufen wollte, dem blieb nur das Internet. Ich wusste: Endlich wird sich all unsere Anstrengung lohnen."

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