bedeckt München 14°

Mercado Libre:Ein Riese, der manchen zu mächtig wird

A MercadoLibre Inc. Fulfillment Center On Black Friday

Ein Warenlager von Mercado Libre bei São Paulo: In einer Region, in der Busse keine Fahrpläne haben und Stromausfälle ganze Viertel lahmlegen, ist Zuverlässigkeit ein wichtiges Verkaufsargument.

(Foto: Jonne Roriz/Bloomberg)

In Lateinamerika ist Online-Shopping noch lange nicht selbstverständlich. Mercado Libre will das ändern. Es wächst aber nicht nur der Umsatz, sondern auch die Sorge: Könnte der Konzern seine Marktmacht ausnutzen?

Von Christoph Gurk, Buenos Aires

Als Argentiniens Präsident am 19. März 2020 wegen des Coronavirus einen strikten Lockdown verhängte, da war Gisela Churba klar: Jetzt geht es los. "Die Geschäfte, die Shoppingzentren, die Kioske: Alles zu. Wer etwas einkaufen wollte, dem blieb nur das Internet. Ich wusste: Endlich wird sich all unsere Anstrengung lohnen."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Musiker/Coach/Yogi Robert Ehrenbrand
Yoga
Das wichtigste Mantra: Pfeif drauf
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
SZ-Serie "Beziehungsweise", Folge 1
Gibt es Liebe ohne Sex?
Coronavirus - Intensivstation
Infektionsschutzgesetz
Der Corona-Basar
Loyalist Protest Turns Violent At Belfast Peace Line
Belfast
Feuer und Zorn
Zur SZ-Startseite