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Mehrwertsteuer-Senkung:Warum der Wumms auf sich warten lässt

Eine Frau trâÄ°gt ihre Mund-Nase-Bedeckung am Handgelenk mit ihren EinkâÄ°ufen in der Einkaufsstraï¬'e und Fuï¬'gâÄ°ngerzone Plank

Klamotten einkaufen mit Maske - das macht einfach nicht so viel Spaß, spüren viele Händler.

(Foto: Ralph Peters/imago images)

Obwohl im Juli die Mehrwertsteuer sank, macht der Einzelhandel weniger Umsatz als zuvor. Das hat mit der Jobangst der Kunden zu tun, aber auch mit den Preisschlachten der Händler.

Von Alexander Hagelüken

Das Wort mit dem Doppel-M sollte Deutschland aus dem Corona-Tal holen. Als die Bundesregierung zum 1. Juli die Mehrwertsteuer senkte, war das als "Wumms" gedacht. Doch während sich die Wirtschaft insgesamt erstaunlich schnell erholt, bleibt der Steuer-Wumms zumindest bisher aus. Manche Ökonomen hatten damit gerechnet, dass der Einzelhandel im Juli wenigstens ein halbes Prozent mehr Umsatz machen würde. Doch stattdessen schrumpften die Verkäufe sogar um 0,9 Prozent - wobei es dem Handel insgesamt ziemlich gut geht.

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