Mastercard-Chef Miebach„Abschreiben würde ich die deutsche Industrie keinesfalls“

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Michael Miebach ist seit 2021 Chef des Zahlungsdienstleisters Mastercard, eines der wertvollsten Unternehmen überhaupt.
Michael Miebach ist seit 2021 Chef des Zahlungsdienstleisters Mastercard, eines der wertvollsten Unternehmen überhaupt.
Ludwig Nikulski

Michael Miebach führt als einer der wenigen Deutschen einen Weltkonzern in den USA. Auf die deutsche Wirtschaft blickt er zuversichtlich – auf die Maga-Regierung auch. Mit Donald Trump war er schon auf Staatsbesuch in China.

Interview von Caspar Busse und Meike Schreiber

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Der Tag von Michael Miebach, 59, ist eng getaktet, gerade kommt er aus Gesprächen mit Politikern in Berlin, später geht es zu wichtigen Kunden. Miebach legt seine beiden Handys auf den Tisch, sie sind in Rot und Gelb wie die charakteristischen Kreise von Mastercard. Der gebürtige Bayer mit deutschem und inzwischen amerikanischem Pass ist Weltchef von Mastercard, hinter Visa die Nummer zwei weltweit bei Kreditkarten. Er ist einer der ganz wenigen Deutschen, die einen großen US-Konzern führen. Er hat sogar US-Präsident Donald Trump kürzlich auf dessen China-Reise begleitet.

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