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Martin Zielke im Porträt:Ausgerechnet Zielke

Ein "Vollblutbanker": Seit Mai steht Martin Zielke an der Spitze der Commerzbank.

(Foto: AFP)

Er wohnt in Bruchköbel und hält Wortschöpfungen wie "digilog" für witzig. Der neue Chef der kriselnden Commerzbank gilt als Langweiler. Doch gerade darin liegt seine große Chance.

Um auf Verständnis für die Nöte der Banken zu treffen, muss Martin Zielke inzwischen bis ins kalifornische Silicon Valley reisen. Vor einiger Zeit saß er dort im Büro eines Google-Managers. All die Garagenfirmen, die dem Tech-Giganten Konkurrenz machen wollten, sorgten ihn wenig, sagte dieser zu Zielke. Die kaufe man einfach alle auf, wenn es darauf ankäme. Eine Sache aber gebe es, vor der man richtig Angst habe: Europas Regulierung.

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