MeinungDieselskandalWinterkorn-Prozess erst 2024, was für eine Farce

Kommentar von Klaus Ott

Lesezeit: 2 Min.

Martin Winterkorn sagt 2017 als Zeuge im Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestags aus. Auch dieser Auftritt beschäftigt die Juristen bis heute.
Martin Winterkorn sagt 2017 als Zeuge im Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestags aus. Auch dieser Auftritt beschäftigt die Juristen bis heute. Bernd von Jutrczenka/dpa

Welche Schuld trifft den Ex-VW-Chef im Dieselskandal? Diese wichtige Frage sollte das Gericht bald klären, wenn Winterkorn wieder halbwegs gesund ist - nicht erst in vielen Jahren.

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Dafür, dass Martin Winterkorn gesundheitlich angeschlagen ist, kann niemand etwas. Keine Staatsanwältin, kein Richter, und auch sonst niemand in der Justiz. Der frühere Volkswagen-Chef muss nach früheren Operationen an der einen Hüfte nun auch seine andere in Ordnung bringen lassen. Das duldet keinen Aufschub. Winterkorn kann folglich nicht in der Braunschweiger Stadthalle erscheinen, wo im September der Prozess um die Abgasaffäre bei Volkswagen beginnen soll.

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