bedeckt München

Wirecard-Skandal:Marsalek soll österreichische Verfassungsschützer bestochen haben

Wirecard_Flucht

Die Liste der Vorwürfe gegen den untergetauchten Wirecard-Vorstand Jan Marsalek wird immer länger.

(Foto: Imago-Images, Shutterstock)

Dringender Tatverdacht des Bundeskriminalamtes in Wien: Bundesbeamte sollen im Nebenjob für Wirecard die Zahlungsfähigkeit von Porno-Anbietern im Internet geprüft haben.

Von Oliver Das Gupta, Klaus Ott und Jörg Schmitt

Alles fing an mit Aktienmanipulation, dann Bilanzfälschung, schließlich kam der Milliardenbetrug hinzu - und seit vergangener Woche nun auch noch Schmiergeldverdacht. Die Liste der Vorwürfe gegen den untergetauchten Wirecard-Vorstand Jan Marsalek wird immer länger. Laut der am Samstag bekannt gewordenen Festnahmeanordnung der Wiener Staatsanwaltschaft gegen einen ehemaligen österreichischen Verfassungsschützer und einen weiteren Beschuldigten soll Marsalek Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) bestochen haben.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
File photo of the Northern Lights as seen above the ash plume of Iceland's Eyjafjallajokull volcano in the evening
Erdbeben auf Island
Ganz schön wackelig
Coronavirus - Intensivstation der Uniklinik Aachen
Corona-Pandemie
Der Grippe-Vergleich ist ein gefährlicher Irrtum
USA
Traum von Gerechtigkeit
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Zur SZ-Startseite