Markus Henrik alias Dr. Pop füllt mittlerweile in Deutschland große Hallen mit seinem Wissen darüber, welche Musiker sich bei Klassikern wie Schostakowitsch oder Bruckner bedient haben und wie man am besten einen Ballermann-Hit komponiert. Darüber schreibt er auch Bücher, und für sein Programm gab es dieses Jahr den Kleinkunstpreis. Der Doktortitel ist echt, Henrik wurde zu „Orientalismus in der Popmusik“ promoviert. Das Gespräch findet im Augustiner-Keller, in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs statt, und hier wird am Nachbartisch schon am Nachmittag gesungen.
Reden wir über Geld„In Deutschland fehlt es oft an Selbstironie“
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Wie wird ein Musikwissenschaftler zum Kabarettisten? Markus Henrik alias Dr. Pop erzählt, wie er sich Klavierstunden selbst finanziert hat, warum Dolly Parton klüger war als Elvis’ Management – und was er vom deutschen ESC-Beitrag hält.
Interview von Hans von der Hagen und Mirjam Hauck