Marktforschung:GfK streicht 2600 Stellen

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GfK - Gesellschaft für Konsumforschung - in Nürnberg

Das Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg.

(Foto: dpa)

Das kriselnde Unternehmen wird umstrukturiert, auch weil es erhebliche Defizite bei der Digitalisierung hat. Der US-Investor KKR, den sich der GfK-Verein in seiner Not als Juniorpartner ins Haus geholt hat, hat wohl die Regie bei dem Umbau übernommen.

Von Uwe Ritzer, Nürnberg

Deutschlands größter Marktforscher GfK steht vor einem Umbau. Vorstand und Aufsichtsrat des zuletzt verlustreichen Unternehmens haben ein umfangreiches Sparprogramm beschlossen. Demnach soll die GfK in den kommenden zwei Jahren weltweit 200 Millionen Euro einsparen. Zudem sollen 100 Millionen Euro in die Neuorganisation, vor allem aber in die Digitalisierung investiert werden. Im Zuge all dessen werden weltweit voraussichtlich etwa 2600 der 13 200 Stellen wegfallen.

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