Lachgas als FreizeitdrogeGrell, bunt, hip – und gefährlich

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Waren früher deutlich kleiner: Die heutzutage in Kiosken verkauften Lachgas-Kartuschen können problemlos ganze Partygesellschaften benebeln.
Waren früher deutlich kleiner: Die heutzutage in Kiosken verkauften Lachgas-Kartuschen können problemlos ganze Partygesellschaften benebeln. Marcus Brandt/dpa

Immer mehr Jugendliche in Deutschland konsumieren Lachgas als Freizeit- und Partydroge. Während sich Politiker, Eltern und Experten sorgen, sprechen die Firmen hinter den Produkten gezielt junge Menschen an.

Von Torben Kassler

Ihre Büroräume liegen im 15. Stock eines futuristisch wirkenden Turmkomplexes aus Glas und Metall im Zentrum von Malta. Auf LinkedIn präsentieren sie sich als wohltätiges Unternehmen: 1500 Bäume zum Earth Day pflanzen oder Hunde aus dem Tierheim Gassi führen. Die soziale Verantwortung von Unternehmen, so steht es in einem Posting, „ist für uns bei Ramdon keine Frage von Das-Muss-Gemacht-Werden, sondern eine Frage der Auseinandersetzung mit unserem Platz in der Welt.“

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