Biontech:Erst Corona, nun Malaria

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Biontech: Gefahr durch Malaria: Ein krankes Kind unter einem Moskito-Netz in einem Krankenhaus in Abidjan, Côte d'Ivoire, früher Elfenbeinküste genannt.

Gefahr durch Malaria: Ein krankes Kind unter einem Moskito-Netz in einem Krankenhaus in Abidjan, Côte d'Ivoire, früher Elfenbeinküste genannt.

(Foto: SIA KAMBOU/AFP)

Das Mainzer Unternehmen hat in Rekordzeit einen Impfstoff gegen Covid-19 zur Zulassung gebracht. Jetzt will Biontech ein Serum gegen Malaria entwickeln. Warum der Kampf gegen die Tropenkrankheit bisher so schleppend verlief.

Von Elisabeth Dostert

Der Impfstoff gegen das Coronavirus hat das Mainzer Unternehmen Biontech berühmt gemacht. Der nächste Kampf wird schwieriger, weil der Feind tückischer ist: Es geht um Malaria, an der Krankheit sterben jährlich immer noch mehrere Hunderttausend Menschen. Biontech will einen "sicheren, hochwirksamen, gut verträglichen Impfstoff" gegen Malaria mit einer "länger anhaltenden Immunität" - so ähnlich fing auch die Geschichte des Corona-Impfstoffs an. Zum Einsatz kommt die gleiche Technologie: mRNA. Der Start klinischer Studien sei für Ende 2022 geplant.

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