Die Sonne brennt, das Thermometer zeigt 26 Grad an. Neun Männer und zwei Frauen stehen an diesem Freitag kurz vor elf Uhr aufgereiht in einer geraden Linie als Empfangskomitee vor dem Fabrikgebäude, das das deutsche Unternehmen Vorwerk 2025 in Donnemain-Saint-Mamès eröffnet hat. Aber der französische Präsident verspätet sich wieder einmal – diesmal um elf Minuten. Emmanuel Macron kommt in einem Renault Espace vorgefahren, springt in blütenweißem Hemd aus dem Auto und wirkt trotz der gerade herrschenden Hitzewelle in Frankreich ganz frisch. Pläne, die rund hundert Kilometer lange Strecke zwischen dem Élysée-Palast und dem Ort südwestlich von Paris mit dem Hubschrauber zurückzulegen, wurden verworfen.
Französischer PräsidentEin Thermomix für den Élysée
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Emmanuel Macron präsentiert die Küchenmaschine von Vorwerk als deutsch-französisches Vorzeigeprojekt. Das Wuppertaler Unternehmen hat in der Provinz südwestlich von Paris 130 Millionen Euro investiert – auch weil in Deutschland Genehmigungen zu lange dauern.
