Agrarpolitik in FrankreichZwischen Stallgeruch und Staatskrise

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Erstmals seit Bestehen der Landwirtschaftsmesse konnte ein französischer Präsident bei der Eröffnung in Paris nicht mit einer Kuh  posieren – es fand sich aber ein Lamm für das Bild mit Emmanuel Macron.
Erstmals seit Bestehen der Landwirtschaftsmesse konnte ein französischer Präsident bei der Eröffnung in Paris nicht mit einer Kuh  posieren – es fand sich aber ein Lamm für das Bild mit Emmanuel Macron. Aurelien Morissard/AFP

Frankreich ringt auf der Agrarmesse in Paris um eine neue, fleischarme Ernährungsstrategie. Gar nicht so leicht in einem Land, in dem Bœuf Bourguignon eine Frage der Identität ist.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Paris

„Keine Kühe, keine Ochsen, nicht einmal ein Kalb: So etwas hatte es in über sechzig Jahren seines Bestehens noch nie gegeben“, mit diesen Worten schlug die Wirtschaftszeitung Les Echos schon vor der Eröffnung des „Salon international de l'agriculture“ in Paris Alarm. In anderen Medien wurde deshalb diese 62. Auflage der Landwirtschaftsmesse das Prädikat „historisch“ verliehen. Denn, so wurde beklagt, zum ersten Mal in der Geschichte fehlte an diesem Wochenende „der Star für das obligatorische Foto“ mit dem Präsidenten – die Kuh.

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