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Luxemburg:Steuervorteil? Aber nicht doch

Illustration: Stefan Dimitrov

Illustration: Stefan Dimitrov

Deutsche Konzerne geben viele Gründe an, warum sie in Luxemburg Firmen gründen. Steueroptimierung ist nicht dabei. Vier Beispiele, wie Firmen ihre Abgabenlast drücken.

Von Mauritius Much und Jan Willmroth, Frankfurt/München

Im Herbst 2003 hat Theo Müller genug. Von "Steuerirrsinn" spricht er im Interview mit dem Spiegel und legt nach: "Ich werde enteignet, beraubt, nennen Sie es, wie Sie wollen." Grund für den Zorn des Molkerei-Milliardärs mit Marken wie Müller-Milch und Weihenstephan ist die Erbschaftssteuer von 30 Prozent in Deutschland. Sollte er sterben, müssten seine Nachkommen rund 200 Millionen Euro zahlen - der Unternehmer zieht samt Familie von seinem Heimatdorf südwestlich von Augsburg an den Zürichsee. Dort kennt man keine Erbschafts- oder Schenkungssteuer, wenn Kinder oder Ehepartner profitieren.

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