Steueroase für Konzerne:Der neue Steuertrick von Luxemburg

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Luxemburg heißt Touristen gerne willkommen - und Firmen. (Foto: Jasper Juinen/Bloomberg)

Seit den Lux-Leaks-Enthüllungen haben es Konzerne schwerer, mithilfe Luxemburgs weniger Steuern zu zahlen. Doch Recherchen zeigen jetzt: Findige Berater und luxemburgische Behörden haben offenbar einen Ausweg gefunden.

Von Mauritius Much und Frederik Obermaier

Das Versprechen von Jean Asselborn ist bald sieben Jahre alt. "Luxemburg darf kein Ort sein, der Firmen willkommen heißt, die keine Steuern zahlen wollen", sagte der luxemburgische Außenminister damals. "Für solche Tricksereien stehen wir nicht mehr zur Verfügung." Kurz zuvor, im November 2014, hatten Journalisten - darunter ein Team der SZ - enthüllt, wie multinationale Unternehmen im Großherzogtum ihre Abgaben durch vorteilhafte Steuerdeals mit den dortigen Behörden über Jahre hinweg auf nahezu null drücken konnten. Nach den Veröffentlichungen, den Lux-Leaks, sollte alles anders werden, versicherte auch Finanzminister Pierre Gramegna: "Wir brauchen mehr Transparenz, und alle müssen mitspielen."

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