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Luftverkehr - Hildesheim:Tragschrauber in Hildesheim abgestürzt: Zwei Tote

Deutschland
Der Schriftzug "Polizei" steht auf einem Streifenwagen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild (Foto: dpa)

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Hildesheim (dpa) - Beim Absturz eines Tragschraubers sind am Mittwoch in Hildesheim zwei Menschen gestorben. Der Ultraleichtflieger sei auf einem Freigelände des Flugplatzes abgestürzt, sagte ein Polizeisprecher. Der Pilot habe landen wollen, dabei habe es einen sogenannten "Luftzerleger" gegeben - Teile der Maschine lösten sich aus ungeklärter Ursache, der Tragschrauber stürzte aus etwa 50 Metern in die Tiefe.

Der Absturz hatte sich etwa 400 Meter vor dem Flughafengelände in der Nähe eines Logistikzentrums ereignet. Ursprünglich hieß es, das Fluggerät sei in den Zaun der Firma geraten. An Bord waren ein 60-Jähriger aus Hildesheim und ein 53-Jähriger aus Oldendorf im Landkreis Stade.

Der Gyrocopter sei "wie ein Stein vom Himmel gefallen", sagten Polizisten, die den Absturz gesehen hatten, als sie bei einem Fahrsicherheitstraining waren. Nach Polizeiangaben war der Ultraleichtflieger um 10.51 Uhr gestartet, letzten Kontakt gab es um 11.47 Uhr im Landeanflug.

Tragschrauber fliegen per Autorotation, das bedeutet, allein der Fahrtwind versetzt den Rotor in Drehung, wobei der nötige Auftrieb entsteht. Ein Propeller sorgt für den Vortrieb. Drückt der Pilot die Nase der Maschine zu sehr nach unten, wird der Rotor von oben angeströmt - der Auftrieb bricht abrupt ab, die Maschine wird unkontrollierbar.

Am Boden habe es keine Verletzten oder sonstige Schäden gegeben, sagte der Polizeisprecher. Die Trümmer des Tragschraubers lagen weit verstreut, auch in einem benachbarten Feld fanden die Beamten Teile. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig nahm mit mehreren Ermittlern die Arbeit an der Unfallstelle auf. Die Absturzstelle wurde großräumig abgesperrt.

© dpa-infocom, dpa:210721-99-462884/5

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