Als die USA und Israel Ende Februar Iran angriffen, hofften auch viele in der Frankfurter Lufthansa-Zentrale, dass die Sache in ein paar Tagen erledigt und die Folgen für die Luftfahrt überschaubar sein würden. Vier Wochen und eine de facto Schließung der Straße von Hormus später ist die Hoffnung längst passé – Lufthansa stellt sich mit mehreren Szenarien auf eine lange und tiefe Krise ein.
LuftfahrtLufthansa könnte 40 Flugzeuge vorübergehend am Boden lassen
Lesezeit: 3 Min.

Die Fluggesellschaft rechnet damit, dass die Iran‑Krise länger andauert. Das hätte erhebliche Folgen für die Treibstoffpreise und die Verfügbarkeit von Kerosin. Konzernchef Spohr erwägt deshalb, die Kapazitäten zu reduzieren.
Von Jens Flottau, Frankfurt