LufthansaKonzern der Extreme

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Eine Zeitreise: Techniker des Herstellers Lockheed arbeiten Ende der 50er-Jahre an einer Maschine der Lufthansa.
Eine Zeitreise: Techniker des Herstellers Lockheed arbeiten Ende der 50er-Jahre an einer Maschine der Lufthansa. Gemini Collection/Imago

Die deutsche Fluggesellschaft lebt auch von der großen Bindung ihrer Mitarbeiter. Doch pünktlich zum 100. Geburtstag der Lufthansa sind Piloten und Flugbegleiter dabei, den Laden mit ihren Streiks zu zerlegen.

Von Jens Flottau, Frankfurt

Es ist Ostermontag, und eigentlich sollte fast niemand von den knapp 300 Lufthanseaten hier sein. Doch am Gate A69 des Frankfurter Flughafens macht ein DJ Musik, es werden Baseball-Hüte mit Lufthansa-Logo verteilt. Die meisten der Passagiere – fast alle sind Lufthansa-Mitarbeiter – wollen den Feiertag nicht zu Hause, sondern an Bord verbringen auf dem Weg zu einer der 100-Jahr-Feiern ihres Unternehmens. Später werden von Berlin aus zwei Maschinen die historischen Erstflüge nach Zürich und Köln nachfliegen. Und auch wenn das an diesem Tag an Bord eines Airbus A350 oder einer Boeing 787 nur mäßig spannend sein kann, machen die Leute hier den Eindruck, als würden sie zum ersten Mal ein Flugzeug betreten.

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